Unser Trash the Dress in Köln

30.04.08 - Die Anreise

Am Mittwoch sind wir so langsam nach und nach in Köln eingetroffen. Bepackt mit riesigen Koffern voll mit Accessoirs und unseren Brautkleidern sind wir mit dem Auto, dem Zug, dem Flugzeug nach Köln gekommen, um uns dort zu treffen, endlich mal in echt kennenzulernen und natürlich um zu trashen.

In Köln wurden wir von lieben Kölnerinnen in Empfang genommen und zum Hotel gebracht. (Danke an alle, die Taxi gespielt haben!) Dort wurde es mit steigender Bräutezahl auch immer lauter. Auf unseren Zimmern gab's dann erstmal einen lieben Willkommensgruß - wir sind einfach Weddingstylerinnen.

Gegen sieben Uhr trudelten dann auch die staugeplagten Bayern bei uns ein. Die Zimmer wurden bezogen, die Kleider immer noch bestaunt. Die extra für uns entworfenen T-Shirts wurden schnell übergezogen und dann gings los - wir hatten ja Abendprogramm.

Um uns kennenzulernen und einen gemütlichen Abend zu verleben, hatten wir beschlossen, bei einem Italiener essen zu gehen. Vom Hotel aus machten wir uns daher auf den Weg durch Köln zum Restaurant.

Dort angekommen gab's gleich noch eine Überraschung: Irgendein kleiner Kobold hatte still und heimlich Gastgeschenke auf den Tischen verteilt...

 

Der Abend dort war recht lang und wir haben gequatscht und gequatscht.... Die letzten Teilnehmer und unsere Fotografen kamen direkt ins Restaurant, wo wir noch lange saßen.

Um am nächsten Morgen aber fit zu sein (es sollte ja früh rausgehen), haben wir das Ganze dann aber abgebrochen und sind zum Hotel zurück gegangen, wo wir in unsere Betten gefallen sind und versucht haben, zu schlafen.

01.05.08 - Wir trashen

Frühstück
Frühstück

Der nächste Morgen begann recht früh, die ersten waren bereits vor sieben beim Frühstück, wo wir um spätestens acht alle versammelt sein sollten.

Nach einen leckeren Frühstück warteten wir recht ungeduldig auf die angekündigten Friseure und Visagisten. Die kamen dann auch und hatten zusätzlich noch eine riesengroße Überraschung vor sich herlaufen. :-)

Nachdem sich die Aufregung wieder etwas gelegt hatte, gings los zum schminken, frisieren und Hochzeitskleid anziehen. Das hat bei 23 Bräuten zwar entsprechend lange gedauert, aber es hat sich sowas von gelohnt. Mit etwas Verspätung gings dann in den Bus und los zur ersten Trash-Location.

RheinEnergieStadion vom 1. FC Köln

 

Die erste Location für uns war das Stadion vom 1. FC Köln. Dort angekommen packten wir unser Fußball-Accessoirs und unsere Röcke und betraten das Stadion.

Zurerst wurden ein paar Gruppenfotos im Zuschauerbereich gemacht. Wie es sich im Fußballstadion gehört, machten wir eine La-Ola-Welle nach der anderen. Dann gings an die Einzelfotos. Esther fotografierte uns räkelnd auf der Tribüne und Patrick dann am heiligen Rasen. Auf der gegenüberliegenden Tribüne gabs dann nochmal ein Gruppenfoto mit Entfernung-vom-Wohnort-Schildern.

Inzwischen war es bereits Mittag vorbei uns der Hunger ging um. Aber auch dafür war bereits gesorgt. Zurück von der Tribüne empfing uns unser Ehrengast mit einer herrlichen Torte und Petit Fours von Madame Miammiam - lecker.

Eisenbahnbrücke vor der Skyline von Köln

 

Nach dem wir das Stadion hinter uns gelassen haben, machten wir uns auf den Weg zum Kölner Dom - dachten wir. Wir waren dann auch etwas irritiert, dass der Bus auf die andere Rheinseite fuhr und wir den Dom von Weitem sahen. Aber half ja nichts, wir mussten raus aus dem Bus und Fotos machen.

Eshter und Patrick hatten sich da eine tolle Location ausgesucht an einer Eisenbahnbrücke über den Rhein mit dem Dom im Hintergrund. Wir machten - bestaunt von zahlreichen Touristen - Gruppen- und Einzelfotos mit flatternden Schleiern und Stolen.

Anschließend ging es nach und nach zu Fuß über die Brücke, wo wir auch noch ein paar Fotos gemacht haben und immer und immer wieder erklären mussten, was denn so viele Bräute auf einem Haufen in Köln machen.

Heinzelmännchenbrunnen

 

Eine der tollsten Locations erreichten wir schließlich zu Fuß - den Heinzelmännchenbrunnen. Nachdem eine unserer Bräute sich mächtig ins Zeug gelegt hatte, um einen Genehmigung zum fotografiren IM Brunnen zu ergattern, ging's los. Eine nach der anderen zogen wir uns Schuhe und Strümpfe aus, rafften unsere Röcke und kletterten über die Gitter, um zu vielen kleinen Goldfischen in den Brunnen zu steigen. Das Wasser war eiskalt und die meisten Kleid auch schnell nass, aber die Fotos werden uns sicher für alles entschädigen. Nach dem Fotogang durch den Brunnen warteten dann auch schon wieder unsere lieben Helferlein, um uns über den letzten Zaun zu helfen und uns Handtücher zu reichen.

Kölner Dom

 

Vom Heinzelmännchenbrunnen ging's dann schnell zu Fuß rüber zum Dom. Dort haben wir inzwischen im Regen ein paar Gruppenfotos gemacht, wieder umringt von staunenden Menschen.

Vor dem Regen sind wir dann schnell in den wartenden Bus geflüchtet, um uns vor der nächsten Location wieder aufzuwärmen.

Hafenstraße

 

Inzwischen hatten wir es schon späten Nachmittag und der Bus machte sich auf den Weg zu unserer letzten Location der Hafenstraße, einer typischen Trashlocation - Industrieromantik pur.

Unsere Friseure und Visagisten hatten wir die ganze Zeit im Bus dabei. Sie kamen jetzt nochmal ganz groß zum Einsatz. Wo wir vorher noch Bilderbuchbräute waren, kamen jetzt die Punk- und Rockbräute zum Vorschein. Das Make-Up wurde dunkler, die Haare wurden wilder, die Brautschuhe mussten Stiefeln und Chucks weichen. Welches Kleid bisher noch weiß war, musste spätestens jetzt dran glauben. Es ging auf den Boden und ins Gras. Wir räkelten an Wäden, lagen an Toren, zogen an Seilen und kletterten auf Vorsprünge.

Langsam war es Abend, die Sonne wurde weniger, die Schatten fielen tiefer und wir Bräute und die Fotografen gaben zum Abschluss nochmal alles für die perfekten Trash-Fotos.

Und zurück zum Hotel in den Abend

Malzmühle
Malzmühle

Dann war das Shooting vorbei. Wir waren müde, durchgefroren und nass - aber auch sehr glücklich. Der Bus brachte uns zurück zum Hotel, wo wir uns umzogen, die Kleider zurück in ihre Kleiderhüllen hängten und uns zum letzten mal gemeinsam auf den Weg in ein echt kölsches Restaurant machten.

Dort verbrachten wir gutgelaunt einen tollen Abend mit gutem Essen und einigen Kölsch, bevor die ersten sich verabschiedeten und der Rest ins Hotel ging, wo wir den Abend mit Sekt und den ersten Fotos ausklingen ließen. In dieser Nacht hat wohl jede fest wie ein Stein geschlafen.

02.05.08 - Es geht zurück nach Hause

Am nächsten Morgen gab es ein letztes Hotelfrühstück, diesmal später als noch am Vortag. Wir ließen den 01. Mai noch einmal Revue passieren und schmiedeten schon Pläne für ein nächstes Treffen.

Dann ging's es auch schon wieder Richtung Heimat.

Danke

Danke - liebe Christine für einfach alles!

Danke - Esther und Patrick, ihr wart klasse und die Vorfreude auf eure Fotos unerträglich!

Danke - Nico, Laura, Melek, Claudi, wie ihr gezaubert habt, war Spitzenklasse!

Danke - Thorsten für die ersten Fotos und deinen unermüdlichen Einsatz!

Danke - Brinas Mama, Melli, Katrin und Christina, ihr wart tolle Helferlein und es war schön, dass ihr da wart!

Danke - Madame (und Monsieur, sowie Mademoiselle) Miammiam für die beste Hochzeitstorte ever!

Danke - Mädels, wir waren eine super Truppe!